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Italienische Sehnsucht...

...ja, so heißt ein ganz furchtbarer und schnulziger Schlager! Aber ich höre ihn zur Zeit rauf und runter. Denn: mir ist die große Liebe begegnet. Aber erstmal: zurück auf Anfang.

Ich heiße Anke Leichtmann, bin 34 Jahre alt und Fachfrau für Arbeitsvermittlung im Jobcenter. Naja, der Titel des Jobs klingt toller, als er eigentlich ist. Es nervt mich so, den ganzen Tag mit irgendwelchen Leuten rumzuschlagen, die am Ende eh den Rest ihres Lebens arbeitslos sein werden. Aber man tut ja immer so scheinheilig, als ob die im nächsten Moment von den gefragtesten Firmen überhaupt eingestellt werden würden: "Ja, Frau Schmidt, also mit ihrem minderwertigen 8.-Klasse-Abschluss haben Sie wirklich gute Chancen, bei Siemens als neue Chef-Konstrukteurin eingestellt zu werden. Ich kann Sie nur ermuntern, zum Vorstellungsgespräch zu gehen!" Im Nachhinein mache ich mir dann einen Spaß daraus, mir vorzustellen, wie die dann da ankommen: mit Kater vom Vortag, in Jogginghosen, und zuallererst fragen, wann man als Konstrukteur denn eigentlich Feierabend hat. Ja, ich weiß, das ist gemein, aber ganz ehrlich: ich hab in meinem Leben nicht viel, worüber ich mich freuen kann. da sollte man mir diesen Spaß schon gönnen.

Das einzige Tolle an meinem Alltag ist es, nach Hause zu kommen und fröhlich von meinem Kätzchen Lizzie bgrüßt zu werden. Nachdem ich sie gefüttert hab, verschwindet die blöde Kuh jedoch meist in ihr Körbchen und ich bin erst wieder interessant, wenn ich mit der Whiskas-Packung raschle.


Und was ich auch gern mache: meinen guten Freund Angelo in seinem Cafe besuchen. Dort gehe ich mehrmals in der Woche in meiner Kaffeepause hin und esse 'nen Eisbecher. Hmmmmm...die schmecken aber auch gut. Da vergesse ich schonmal meine Abnehmziele. Und heute ist es dort passiert! Ich habe genüsslich meinen Pärchen-Eisbecher "Romantica Duo" geschlemmt, als mein Romeo den Laden betrat. Braungebrannt, dunkle Locken, treue Augen. Er unterhielt sich eine ganze Weile mit Angelo, trank einen Espresso und ging wieder. Natürlich düste ich danach auf Angelo zu und bombardierte ihn mit Fragen über den schönen Fremden. Er ist... Angelos Cousin Nurdine! Und er wohnt für einige Zeit ganz in der Nähe in einem Hotel. Eigentlich hätte ich einen Wohnwagen gebraucht, um direkt davor zu campieren und ihn jeden tag zu beobachten. Aber da ich mir sowas leider nicht leisten kann, setze ich mich jetzt jeden Tag auf eine Bank davor und warte darauf, dass er mal rauskommt...italienische Sehnsucht....

4.9.11 16:12
 


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